Geschichte & Erfolge

Fleischerei Rolf Hansen

Geschichte

Ein kreatives Team – ein gut funktionierender Familienbetrieb – ein fest verwurzeltes Traditionsunternehmen.
Mit diesen Schlagworten lässt sich das Familienunternehmen Fleischerei & Partyservice Rolf Hansen GmbH mit Sitz in Tolk am zutreffendsten beschreiben. Seit 1932 ist die Fleischerei im Besitz der Familie Hansen - im Jahr 2002 feierte man das 70-jährige Bestehen.
Das Familienteam wird für das vielseitige Engagement auf geschäftlicher, kultureller, politischer und sozialer Ebene auf Amts- und Gemeindeebene sehr geschätzt.

In dritter Generation führen seit dem Jahr 2003 die Schwestern Christina Hansen, Ines Hansen und Anne Neugebauer-Lange die Geschäfte. Man arbeitet Hand in Hand mit den Eltern Rolf und Inge Hansen und Leif Lange, Ehemann von Anne Neugebauer-Lange. Ihnen zur Seite steht ein elfköpfiger Mitarbeiterstamm nebst vier Auszubildenden.

Schinken aus der Fleischerei Hansen in Tolk

Eines der Erfolgsgeheimnisse des Familienunternehmens ist mit Sicherheit der selbst gesetzte hohe Anspruch an die Qualität und den Geschmack der Wurst- und Fleischwaren, die nach traditionellen und überlieferten Rezepturen hergestellt werden. Doch auch die Entwicklung neuer Spezialitäten betrachtet das Familienteam als spannende Herausforderung und überrascht damit immer wieder ihre Kunden.

Das zweite Erfolgsgeheimnis sind die Flexibilität und Fähigkeit, im Wandel der Zeiten vorausschauend auf Kundenwünsche und -verhalten mit einem passenden Angebot zu reagieren: Fleischereiprodukte im Versand und im Ladenverkauf, Partyservice und Mittagstisch sind so als verschiedene Standbeine und Angebote des Betriebes entstanden. 

Eckdaten im Überblick

1879 wurde auf dem Grund- und Boden der Fleischerei Hansen die erste Tolker Schlachterei von Johannes Peter Rasch eröffnet, verbunden mit einem Rinder- und Schweinehandel.
1880 kaufte Schlachter Johannes Peter Wilken Grund und Boden inklusiv der Schlachterei.
1932 erwarb Kaufmann Max Hansen vom Ehepaar Wilken den Betrieb. Das Versandgeschäft war anfangs tragender Pfeiler des Unternehmens. Mit Entstehung der Supermärkte gewann das Ladengeschäft immer mehr an Bedeutung, so dass die Betriebsstätte in den 70er Jahren mehrfach vergrößert wurde.
1962 Sohn Rolf Hansen leitete nun den Schlachtereibetrieb. Bereits fünf Jahre später wurde das alte Gebäude abgerissen und eines neues erbaut, um bei zurückgehendem Versandgeschäft das Ladengeschäft auszubauen und ansprechende Verkaufsräume bieten zu können.
1974 heiratete Rolf Hansen Inge Krob, die Tochter Anne aus erste Ehe mitbrachte. Die Töchter Ines und Christina wurden geboren. Tochter Anne studierte später Betriebswissenschaft, Tochter Ines erlernte das Herrenschneiderhandwerk und Tochter Christina das Fleischereihandwerk.
Inge Hansen führte zügig Partyservice und Mittagstisch ein – in damaligen Zeiten ein sehr innovatives Angebot.
2001 Das Gebäude wurde umgebaut und das erweiterte Fleischereifachgeschäft präsentierte sich in neuer moderner Optik: Der Mittagstischsangebot – „die Heiße Theke“ wurde erweitert, das Lebensmittelsortiment ausgebaut.

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Besondere Erfolge

2011
Franziska Juhls

Stolz sind wir auf unsere Mitarbeiterin Franziska Juhls. Sie wurde in Hamburg Siegerin des Bundesleistungswettbewerbes 2011. Herzlichen Glückwunsch!

Ebenso stolz sind wir damit auf eine Premiere: Die Fleischerei Hansen stellt damit erstmals drei Landessieger und zwei Bundessieger. Letztere sind die bisher einzigen aus Schleswig-Holstein.

 

2008

Goldene Nospa-Jugend-Handwerksmedaille

Die Nord-Ostsee Sparkasse und die Kreishandwerkerschaft Schleswig vergeben die goldene Nospa-Jugend-Handwerksmedaille für außergewöhnliche Leistungen an unsere Inga Jürgensen.

 

2007
Unsere Bundessiegerin

Fleischerei Hansen aus Tolk hat Deutschlands beste Fachverkäuferin!

Nachdem sich Inga Jürgensen zunächst auf Kreis- und schließlich auf Landesebene gegen ihre Konkurrenz durchsetzen konnte, konnte sie auch die Bundes-Meisterschaft der Fleischer-Jugend für sich entscheiden.

Begleitet von ihrer Ausbilderin, der Fleischermeisterin Christina Hansen ist sie Ende November nach München gereist, um sich dort in einem nationalen Wettbewerb mit den Besten der Besten zu messen. Konnten sich in den vergangenen Jahren nur die süddeutschen Bundesländer die ersten Plätze sichern, holte Inga Jürgensen in diesem Jahr zum ersten Mal in der Geschichte dieses Wettbewerbs den Sieg nach Schleswig-Holstein. Durch hervorragende Leistungen setzte sie sich in nahezu allen Disziplinen gegen die 12 Konkurrentinnen durch. Platz 2 belegte eine Teilnehmerin aus Bayern, der 3. Platz ging nach Baden-Württemberg.

Was häufig als „Brötchen schmieren und Wurst verkaufen" abgetan wird, ist nämlich in Wirklichkeit mit höchsten Anforderungen verbunden. Wie viele Stunden Christina Hansen und Inga Jürgensen in die Vorbereitung auf diese Prüfung investierten, haben sie nicht gezählt, aber es wurde unermüdlich auch abends und an den Wochenenden geübt, bis jeder Handgriff perfekt saß, denn auch in diesem Handwerk gilt: Ohne Fleiß kein Preis.
Beim Legen der Käse- und Bratenplatten sowie bei der Herstellung der Canapees kommt es auf hauptsächlich auf die Exaktheit an, die sogar mit einem Lineal nachgemessen wird. Auch die Herstellung eines küchenfertigen Gerichts, im Fall von Frau Jürgensen ein herbstlicher Braten mit Kürbisfüllung, gehörte zu den Prüfungsdisziplinen.
Für die Zusammenstellung des Präsentkorbs war Kreativität und ein gutes Auge für ein perfektes Arrangement gefragt. Auch das Schreiben eines Plakats in großer Schrift muss geübt und gut vorbereitet werden. Bei einem simulierten Verkaufsgespräch mussten unter anderem vorgegebene Gewichte eines Bratenstücks abgeschnitten werden. Beim Partyservicegespräch kommt es auf die fachlich versierte und einfühlsame Kundenberatung an. In nahezu allen Prüfkriterien konnte Frau Jürgensen die strenge Jury überzeugen und zeigte damit durchgehend hervorragende Leistungen. Geehrt wurde sie mit einem überdimensionalen goldenen Pokal überreicht durch den Hauptgeschäftsführer des Deutschen Fleischerverbandes Martin Fuchs. Zu bewundern ist das Prachtstück selbstverständlich im Fleischereifachgeschäft in Tolk. Die Geschäftsleitung und das gesamte Team der Fleischerei Hansen sind stolz auf ihre Mitarbeiterin und natürlich auf ihre Ausbilderin Christina Hansen, die mit ihren 31 Jahren bereits seit 5 Jahren ihren Meistertitel führt und gemeinsam mit ihren beiden Schwestern den elterlichen Betrieb übernommen hat.